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  • layot 21:44 am 29. June 2010 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    ich bin eingeladen…und du auch! 

    in freundlicher gesellschaft gemeinsam zu essen macht spaß und ist doppelt lecker. das weiß jeder. und deshalb freue ich mich jetzt schon mal sehr. auch, wenn das nächste potluck, das ich besuchen werde, erst in über zwei wochen ist. nämlich am 18. juli in köln. (siehe termine) kommst du auch?! keine angst! auch, wenn es erstmal ungewöhnlich klingt potluck heißt übersetzt topfglück und beschreibt vielleicht, wie es den teilnehmern einer solchen veranstaltung geht, wenn sie gemeinsam alle töpfe leer gegessen haben, die zuvor mit frischen rohkostgerichten gefüllt waren. nämlich prächtig! das ganze ist denkbar einfach: ein paar leute verabreden sich zum essen. jeder bringt etwas mit. wenn es zeit, lust und platz erlauben, kann das essen auch gemeinsam zubereiten werden. ein bisschen so, wie der gute, alte wg-abend. und dann wird gemeinsam alles aufgegessen. das tolle daran ist, dass man einen haufen neuer gerichte direkt probieren kann und dabei mit den zubereitern ein nettes gespräch anfangen kann. wer mag kann dabei dann von hölzchen auf stöckchen kommen und sich bestens amüsieren. was ist daran so besonders?! nun, je mehr sich die eigenen eßgewohnheiten von der standard ernährungsweise unterscheiden, desto seltener trifft man leute, die das gleiche essen bevorzugen. das kann unter umständen auch schon mal schwierig werden. zum beispiel, wenn man mit seinem salatteller in der mensa  sitzt und sich plötzlich von einer horde mitstudenten umringt sieht, die sich alle für pommes/currywurst entschieden haben. gut, solchen situationen kann man aus dem weg gehen. was aber, wenn man zum essen eingeladen wird. als rohköstler bleibt einem im restaurante um die ecke oft nur die wahl zwischen dem großen und dem kleinen gemischten salat. auf die dauer kann das unzufrieden machen. und leider ist es nicht immer möglich, sich selbst etwas mitzubringen, oder der bedienung klar zu machen, was genau man auf seinem teller haben möchte und was nicht. 😉 ich denke es ist klar geworden, dass meine große freude etwas mit der entspannung zu tun hat, die sich automatisch einstellt, wenn man weiß:  ich bin eingeladen und es gibt ausschließlich gerichte, die genau nach meinem geschmack sind.

    eat & think mit gutem appetit,

    lizzie

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  • layot 22:43 am 27. June 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , mediterranean dolmas, zucker   

    alles auf zucker! 

    als autodidaktin in sachen rohkost, hatte ich bisher nur wenig persönlichen kontakt mit menschen, die dieses interesse teilen. umso spannender war es für mich, vorgestern erstmalig an einem kleinen aber feinen rohkost-abendessen in köln teilzunehmen. fast den ganzen tag hatte ich nach einem rezept gesucht, das sich gut mit bus und bahn transportieren lassen würde. pragmatisch und lecker hatte ich mich für die mediterranean dolmas nach einem rezept von ani phyo entschieden. es war eine freude zu sehen, mit welcher begeisterung sie gegessen wurden. auch die gastgeberin hatte prima aufgetischt. meine favouriten waren ein brot aus leinsam und mandel sowie ein salat aus selbst fermentiertem sauerkraut, in dem die granatapfelstücke wie kleine diamanten schimmerten. ebenso wertvoll wie diese waren für mich die gespräche mit kennern und newbies, die immer wieder interessante fragen gestellt haben. ich war bereits rundum zufrieden, als zum nachtisch noch eine roh-beegane erdbeercreme-torte serviert wurde. und obwohl ich sonst sehr darauf achte, keinen zucker zu mir zu nehmen, konnte ich zu dieser verlockung nicht nein sagen. es war mir ein genuss, bei meiner sonst eher leichten kost, einen samtweichen, cremig-schweren erdbeer-kokos-geschmack auf der zunge zu haben. mit zwei leckeren stückchen im bauch und einem freundlichen zucker-rausch im kopf, bin ich dann zufrieden wieder nach hause gefahren. einzig schade ist, dass ich keine fotos gemacht habe…beim essen wusste ich ja noch nicht, dass ich voller inspiration die nacht damit verbringen würde, dieses blog zu beginnen 🙂 einen kleinen eindruck von der torte sowie das rezept gibt es daher im rohelust-blog.

    eat&think!  – mit lizzie



     
    • Anne_rohvegan 20:23 am 9. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Beegan??
      Ist das jetzt vegan mit Honig oder wie?

      Sachen gibts…

      • layot 22:38 am 9. Juli 2010 Permalink | Antworten

        liebe anne,
        danke für deine frage. du hast alles ganz richtig verstanden…

        es liegt ja in der natur des menschen, die umwelt zu verzeichnen, d.h. wahrgenommene phänomene mit einem sprachlichen begriff zu versehen. dies ermöglicht es uns, darüber zu anderen menschen zu sprechen und uns über gegenstände und sachverhalte auszutausen. ‚bee-gan‘ ist vor diesem hintergrund also eine sprachliche möglichkeit, in einem wort auszudrücken, dass es menschen gibt, die sich roh und vegan ernähren, dabei aber eine ausnahme machen und als einziges tierisches produkt honig zulassen. die bezeichnung ‚bee-gan‘ ist die erfindung eines freundlichen zeitgenossen, der damit einen weg gefunden hat, seine situation zu beschreiben. für diejenigen, die das ebenfalls betrifft, erleichtert es also die kommunikation. die definition von ‚vegan‘ wird dadurch aber keinesfalls in frage gestellt.

        eat & think – lizzie

  • layot 17:01 am 26. June 2010 Permalink | Antworten  

    startblog! 

    hallo und herzlich willkommen!

    ich freue mich sehr, euch endlich mein frisch gewachsenes blog zu präsentieren. ein ganzes jahr hat es gedauert, bis ich die idee, über mein lieblingsthema zu schreiben, umsetzen konnte. nun gibt es hier für euch und für mich, zum spaß, zum lernen, austauschen und kontakten  ein blog zum thema lebendige nahrung. unter dem stichwort ‚kalte küche kunst‘ gibt es hier etwas über vegane rohkost zu lesen. ich möchte mit euch meine erfahrungen, rezepte, tipps und sonstiges gute teilen. für anregungen jeder art bin ich dankbar.

    viel vergnügen eure lizzie

     
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