Aktualisierungen Juli, 2010 Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • layot 10:40 am 30. July 2010 Permalink | Antworten  

    eat & think! macht urlaub – aber nur kurz… 

    mit aufregung und einer kiste mango im gepäck geht es gleich schon los – zum rohkost-waldcamp auf der schwäbischen alb. dieses findet vom 31.7 bis zum 8.8. 2010 auf einem campingplatz nahe stuttgart statt. eat & think! ist für ein wochenende mit dabei, wenn sich rohkost-freunde aus ganz deutschland treffen, um gemeinsam zu feiern, zu essen und pläne zu schmieden. einen bericht über dieses spannende abenteuer gibt es spätestens am kommenden dienstag (3.8.). bis dahin lasst es euch gut gehen.

    eat & think! – mit lizzie

     
    • Peaceflower 11:40 am 30. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Liebe Lizzie, ich wünsche DIr eine wunderschöne Zeit auf dem Rohkost-Camp! Leider habe ich ja dieses Wochenende Seminar, so dass ich nicht dabei sein kann. Aber ich bin schon gespannt auf Deinen Bericht 🙂 Ich werde Dir dann auch nächste Woche ausführlich auf Deine eMail schreiben, wenn ich mehr Zeit habe. Ich freue mich! Liebe Grüße, Peaceflower

      • layot 18:38 am 3. August 2010 Permalink | Antworten

        lieben dank an euch beide 🙂
        lizzie

    • Charima 17:24 am 30. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Hallo Lizzie,

      dann bleibt mir nur, Dir alles Gute und viel Spaß zu wünschen!!!

      Liebe Grüße

      Claudia (Charima)

  • layot 15:59 am 28. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: alternativen, , gute idee,   

    open air shopping II – ‚mundraub‘ 

    woher kommt das essen, wenn es nicht im konventionellen supermarkt gekauft wird?

    dieser frage wird in der mehrteiligen blogserie ‚open air shopping‘ nachgegangen. im ersten teil wurde, als eine der nächstliegenden alternativen, der bioladen um die ecke vorgestellt. heute geht es um ‚mundraub‚ – damit ist aber keineswegs der diebstahl von lebensmitteln gemeint. eine berliner initiative namens mundraub.org versucht unter diesem namen menschen wieder darauf aufmerksam zu machen, dass sie in ihrer unmittelbaren umgebung z.b. obstbäume, beerensträucher und nüsse finden können, die legal zu pflücken und zu sammeln sind, weil die pflanzen auf öffentlichem boden wachsen – somit allen gehören.

    bei dieser einkaufs-alternative geht es also nicht darum, in irgendeinen laden zu gehen, um dort gegen geld waren einzukaufen. um kühlschrank und bauch zu füllen, braucht es lediglich einen aufmerksamen blick in die gegend. auf diese weise kann der tägliche weg zur arbeit in ein leckeres, kostenloses früchte-frühstücksbuffet verwandelt werden.

    in der stadt in der ich lebe, habe ich selbst auf meinen spaziergängen bereits ausgiebig von dieser art des ‚einkaufens‘ gebrauch gemacht – gerade sind himbeeren im angebot…

    das besondere an der initiative mundraub.org ist, dass sie eine plattform zur verfügung stellt, auf der in einer virtuellen weltkarte die stellen markiert werden können, an denen es obst, nüsse aber auch gemüse zu sammeln gibt. jeder der also einen guten tipp hat, wo es lecker und umsonst etwas zu pflücken gibt, trägt diesen hier ein. mit wenigen klicks bringt einen der moderne schnäppchenführer dann direkt zum nächsten obstsalat.

    mehr informationen zu dieser tollen idee gibt es direkt auf der internet-seite von mundraub.org oder in dem heute auf tagesschau.de erschienen beitrag ‚wild und für lau‚.

    für eine essbare landschaft!

    eat & think! – mit lizzie

     
  • layot 20:40 am 26. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: netzwerken   

    rohkost verbindet… 

    nicht nur beim gemeinsamen essen und in persönlichen gesprächen bringt das thema rohkost menschen mit gleichen interessen zusammen, auch im internet ist derzeit eine starke vernetzung unter den freunden und interessierten dieses lebensstils zu beobachten. eat & think! blog freut sich ein teil davon zu sein und bedankt sich für die freundliche aufnahme bei germanygoesraw – dem rohkost portal no. 1 in deutschland.

    für weiterhin fröhliches netzwerken!

    eat & think! – mit lizzie

     
  • layot 13:47 am 25. July 2010 Permalink | Antworten  

    potluck im kleingarten-paradies 

    raw-potlucks in every town! so lautet das erklärte ziel der initiative germanygoesraw. seit gestern ist eine neue stadt auf der deutschen rohkost-landkarte vertreten: essen an der ruhr.

    der eindruck, ‚ich bin hier die einzige rohköstlerin weit und breit‘ ist ein mythos und gehört endgültig in die mottenkiste. denn in jeder stadt gibt es menschen, die sich dafür interessieren und sogar schon langjährige erfahrung mit dieser lebensweise haben. der beste beweis dafür ist das treffen, das gestern (24. juli) in essen stattgefunden hat. dazu eingeladen hatten A. und I. , der wie ich jetzt herausgefunden habe, auch mein nachbar ist und nur drei straßen von mir entfernt wohnt. auch die rohkost welt ist manchmal klein.

    wie war’s ?!

    ich ringe immer noch damit, meine begeisterung in worte zu fassen… wunderbar, inspirierend, aufregend, lecker, lustig, spannend, informativ, aufgeschlossen, herzlich, sonnig, grün, reichhaltig, liebevoll, visionär …

    es war nicht ganz einfach den ort zu finden, einen garten im kleingarten-verein im essener stadtwald. losgehen sollte es um 15 uhr. ich war spät dran, denn ich war zuvor noch durch die halbe stadt gefahren, um einen topf coriander für mein gericht aufzutreiben. gegen halb vier habe ich mich dann ein bisschen im wald verfahren, bis ich auf M. traf. sie hatte witziger weise die von mir verfasste wegbeschreibung dabei. zusammen mit ein paar anderen, die mit dem auto gefahren kamen, konnten wir unseren weg in der richtigen richtung fortsetzen. am waldparkplatz wartete dann auch schon A. auf uns. nach allseits herzlicher begrüßung und einer kurzen wartezeit auf weitere gäste, sind wir dann mit der ganzen gruppe in richtung garten geschlendert. I., noch mit den letzten vorbereitungen beschäftigt, hat uns in seinem kleingarten-paradies herzlich willkommen geheißen. zusammen haben wir noch ein bisschen geschnibbelt und gemixt – das bereits liebevoll aufgebaute buffet dekoriert und die decken auf dem rasen ausgebreitet.

    gegen 16 uhr war’s dann so weit. die tafel wurde eröffnet. alle hatten neben den leckeren speisen auch guten appetit mit gebracht. das hatte zur folge, dass niemand auf der wiese im sonnenschein saß sondern alle sich unter der kleinen laube dicht am buffet nieder gelassen haben. ein wunderbares rohkost- sit-in.



    bis in den abend hinein saßen wir alle zusammen und haben gegessen und geplaudert. es war eine sehr entspannte und liebevolle atmosphäre, in der visionen über rohkost-restaurants in essen gesponnen wurden, bücher besprochen und ausgetauscht wurden, jeder mal ein bisschen von sich erzählt hat, die kinder fasziniert ihre ersten erfahrungen als gärtner gesammelt haben und auch die nachbarn noch mit einer schüssel frisch geernteter josterbeeren vorbeikamen.

    meine lieblingspeise bei diesem potluck waren die cracker von A. und der leckere dip von I. bei dem ich nach dem ersten bissen gar nicht glauben wollte, dass es fast nur aus tomaten und avocados gemacht wird. beides zusammen ist ein
    würziger knabberspaß, den ich gern öfter zu futtern hätte…

    ein dickes dankeschön an alle 15 großen und kleinen gäste. das war gut für’s rohkost-herz!

    eat & think! – mit lizzie

    ps. keine postings mehr über spießige kleingärten, ab heute will ich auch sowas 😉

     
    • Arne 21:55 am 28. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Prima formuliert Lizzie. Deine Begeisterung schwappt über wie ein voll gefülltes Glas grüner Smoothies. Ich bin genauso begeistert von den Rohkost-Potlucks und verstehe gar nicht warum wir nicht schon vor 10-20 Jahren darauf kamen als die große Aufklärung über Rohkost in Deutschland Trend wurde. Ich bin froh als langjähriger Rohköstler bei den schmackhaften und auch günstigen Potluck-Treffen neue Rohkost-Freunde in unmittelbarer Nähe kennenzulernen.

      • layot 00:08 am 29. Juli 2010 Permalink | Antworten

        hallo arne,
        danke für deinen freundlichen beitrag zum eat & think! blog.
        ich teile deinen gedanken – auch, wenn ich die erste rohkost-welle
        in deutschland noch nicht als ‚aktive‘ mitgemacht habe. seitdem
        ich aber dabei bin und mitbekomme, wie die communities in amerika
        funktionieren, wünsche ich mir, dass es in deutschland ein ähnliches
        netzwerk gibt. du hast sicher schon mitbekommen, dass das team von germanygoesraw da ganze arbeit leistet.
        also: viel spaß bei deinem nächsten potluck!

        lizzie

  • layot 00:01 am 24. July 2010 Permalink | Antworten  

    gemeinsam essen in essen – potluck no. 1 

    für alle kurz entschlossenen hier noch ein tipp fürs wochenende:

    am samstag, den 24. juli 2010 findet in essen ein erstes potluck statt. los geht’s um 15 uhr. mitzubringen sind: pro person ein selbst zubereitetes roh-veganes gericht sowie eine decke und ein kissen zum drauf sitzen. das treffen findet draußen statt. der ort ist ein garten in der kleingartenanlage walpurgishöhe II. der eingang befindet sich ‚am uhlenkrug‘. von dieser straße aus biegt man rechts ab in den waldweg und folgt der beschilderung richtung hockey-verein. der garten liegt dann zwischen zwei eschenstraßen. auf anfrage kann auch eine karte mit der wegbeschreibung versendet werden. mail an info@lizzielayot.de
    ich freu mich schon 🙂

    für alle die nicht dabei sein können, gibt’s am sonntag an dieser stelle meinen bericht.

    eat & think! – mit lizzie

     
  • layot 01:43 am 23. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: mein weg zur rohkost   

    mein weg zur rohkost – teil 1: ‚armes schwein‘ 

    wie alles anfing…aus der perspektive eines fleischessenden menschen betrachtet, bin ich in einer ganz normalen familie aufgewachsen. es gab sonntags braten, werktags wurststullen, im winter eintopf mit speck und im sommer würstchen zum grillen. fleisch zu essen war in meinem umfeld eine selbstverständlichkeit, die nicht hinterfragt wurde. auch von mir nicht. – vorerst nicht.
    schließlich war doch ein teil der verwandtschaft professionell ausgebildet im schlachten von tieren. auch privat wurde diese ‚fertigkeit‘ genutzt und meine familie profitierte davon. regelmäßig wurde die kühltruhe im keller mit den körperteilen eines toten schweins beladen. in den regalen gleich daneben stapelten sich die wurstdosen und auf dem dachboden baumelte der schinken zum trocknen. ein abstoßendes szenario – von heute aus betrachtet. damals aber hatte ich praktisch kein bewusstsein für die situation. ich aß fleisch. auch, wenn es mir nicht immer schmeckte. selbst die erste beobachtung einer schlachtung änderte zunächst nichts daran. ich konnte einzig ein vages gefühl wahrnehmen, dass es dem schwein sehr schlecht gehen musste, denn es hatte dabei furchtbar laut geschrien. einen zusammenhang zwischen dem schreienden schwein und meinem leberwurstbrot mit gürkchen konnte ich aber noch nicht herstellen. wie auch, ich ging ja noch nicht einmal zur schule. verwahrt in meinem unterbewusstsein führten die eindrücke dieser erlebnisse erst viel später in meinem leben zu konsequenzen.

    fortsetzung folgt…

     
    • mel 14:27 am 24. Juli 2010 Permalink | Antworten

      bin gespannt auf die fortsetzung!

      • layot 11:18 am 25. Juli 2010 Permalink | Antworten

        ich auch! es ist spannend mich daran zu erinnern, wie alles einmal angefangen hat
        und auch erstaunlich zu sehen, was für einen langen weg ich eigentlich zurückgelegt habe, um heute
        da zu sein wo ich bin – und das ist nur der anfang 😉
        bestes, lizzie

  • layot 00:36 am 22. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: design   

    eat & think! blog nach art von lizzie layot, mit frischen posts, in neuem design,
    an alle die hunger haben. voilà. et bon appétit!
    eat & think! – mit lizzie

     
  • layot 09:09 am 21. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: dachgarten, grüner daumen   

    platz ist in der kleinsten hütte… 

    das gilt nicht nur für freundliche besucher sondern auch für grünpflanzen. vor allem für essbare, denn darauf haben es roh-vegan lebende menschen abgesehen.

    wer in der stadt wohnt, hat leider meistens keinen eigenen garten hinter dem haus. die oft spießig organisierten kleingärten-vereine am rande der city sind für viele menschen auch keine alternative. entweder, weil sie die atmosphäre, die dort herrscht nicht angenehm finden oder, weil es unpraktisch ist jeden tag hin und her zufahren, um zu hegen, zu pflegen und zu ernten. ein paar mutige unter uns erobern deshalb seit einiger zeit fremdes, vernachlässigtes land nahe ihrer haustür. das nennt man dann guerilla gardening. dies ist eine überaus spannende möglichkeit… aber obacht! diese form des gärtnerns ist illegal. was also tun, wenn man weder spießig noch mutig sein will?!

    fensterbänke nutzen! das ist bequem, genauso leicht wie blumen gießen und klappt sogar, wenn man keinen dunkelgrünen daumen hat 😉 selbst, wenn man nicht mal eine fensterbank hat, ist es möglich dort wo licht ist, mit ein bisschen phantasie und improvisation, einen kleinen garten zu haben, in dem sich essbares ernten lässt.

    mein ‚dachgarten‚:





    wie man das macht? ganz einfach: eine alte obstkist als holz nehmen, ein paar zentimeter blumenerde reinschaufeln, keimfähige saat draufstreuen (z.b. buchweizen), leicht mit erde bedecken und gut wässern. wenn das ganze dann an einem lichten platz steht, heißt es geduldig warten und regelmäßig wässern, so dass der boden nicht austrocknet. damit das alles etwas schneller geht, weiche ich meine saaten eine nacht lang ein und lasse sie ein bis zwei tage ankeimen bevor ich sie in die kiste tue. nach etwa drei bis vier tagen erscheint dann schon das erste grün. so bequem kann also das rohe leben sein: salate, smoothies und grüne dips wachsen einfach auf der fensterbank.

    eat & think! – mit lizzie

     
    • Peaceflower 11:42 am 29. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Liebe LIzzie, Deinen Dachterrassen-Garten finde ich richtig toll 🙂 Es ist unglaublich wie lecker frische Blätter schmecken, wenn man sie erntet und gleich verwendet. Dadurch verlieren sie nicht ihre Energie durch den Verkaufsweg über Gärtner, Biomarkt und Kunde. Früher hatte ich in unserer Wohnung immer einen Blumenkasten mit Wiesenpflanzen stehen, die ich mal aus einer Wiese ausgegraben hatte, und die dann von selbst die ganze Kiste besiedelt und sich dort vermehrt haben. Das war dann immer mein kleiner Garten auf dem Balkon mit Löwenzahn, Gänseblümchen, Spitzwegerich, Klee, Brennesseln, usw. Welche Pflanzen baust Du so an? Auch Küchenkräuter und andere Heilpflanzen? Ich persönlich mag besonders die alten vergessenen Heilpflanzen aus aller Welt sehr gerne, aber auch richtig herbe Wiesenkräuter wie Löwenzahn und Brennessel (die wachsen aber in unserer Wiese und nicht in Töpfen 🙂 Ich schicke Dir bald mal Bilder, damit Du siehst, was bei mir so wächst 🙂 Liebe Grüße, Peaceflower

      • layot 16:26 am 29. Juli 2010 Permalink | Antworten

        hallo peaceflower,
        danke, dass du wieder einen deiner netten beiträge auf eat & think! hinzugefügt hast.
        du hast ganz recht, am besten und um leckersten ist die nahrung, die nicht weit vom
        eigenen teller wächst. bei mir auf dem esstisch steht z.b. ein blumenkasten, in dem
        lebt ein buschiger basilikum und daneben ziehe ich regelmäßig frisches sonnenblumengrün, aus dem
        ich mir smoothies mache. ansonsten baue ich buchweizengrün an, was mir sehr gut schmeckt.
        weitere kräuter habe ich nicht, denn meine wohnung bietet nicht ausreichend sonnelicht für intensiven
        kräuteranbau. die heilkraft von pflanzen interessiert mich auch sehr und ich möchte gerne noch mehr
        darüber lernen. ich freu mich schon sehr auf deine fotos und sage – bis zum nächsten mal.

        lizzie

  • layot 11:02 am 19. July 2010 Permalink | Antworten  

    glück in allen töpfen, schüsseln und schalen… 

    wow! ich bin immer noch ganz beeindruckt! gestern war ich zum zweiten mal auf einem potluck. abermals in köln. diesmal aber an einer anderen adresse. in einem liebevoll mit tomatenpflänzen und anderem essbarem begrünten hinterhof in ehrenfeld. über zwanzig rohkost erfahrene und interessierte menschen waren gekommen, um gemeinsam ein selbst mitgebrachtes buffet zu verspeisen. es gab die leckersten kuchen, salate und fremde früchte zu probieren. auch dabei und für viele ein highlight: schokolade! der knaller war für mich die pizza von roh-koch andreas vollmert! ganze drei stücke habe ich verdrückt, so lecker war die 🙂

    mein beitrag zur tafel war diesmal ein ’spanish-scramble‘, was auf den ersten blick an rüherei erinnert. natürlich ist es aber vegan und roh. am ende des abends war die schüssel leer und einige der gäste haben es als sehr lecker gelobt. vielen dank! das rezept und ein bild findet ihr auf meiner rezeptseite hier im blog.


    neben alle den kulinarischen leckereien ist für mich das beste an solchen treffen aber das gespräch mit aufgeschlossenen, interessanten menschen. denn auf diese weise lerne ich mit viel spaß eine menge über rohkost. jeder mensch geht da ja seinen eigenen weg und hat einen ganz individuellen schatz an erfahrungen. daran teilhaben zu können ist wunderbar anregend und bringt mich auf gute, neue ideen. andererseits ist es auch wohltuend festzustellen, dass auch andere menschen ähnliche erfahrungen machen wie ich. und natürlich ist ein persönliches gespräch, in dem man einen neuen menschen kennen lernen kann, einfach tausendmal besser als nur klick, klick auf facebook! ich hoffe also, wir treffen uns demnächst zum essen. neue termine stehen schon fest…

    eat & think! – mit lizzie

     
    • Peaceflower 12:53 am 22. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Liebe Lizzie,

      herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Design! Es sieht wirklich toll aus – so farbenfroh und bunt – genauso wie die Rohkost und ihre Kreativität 🙂

      Das Bild von Deinem „Spanish-Scramble“ sieht richtig lecker aus. Da bekomme ich jetzt schon Appetit, obwohl ich gerade erst gegessen habe 🙂

      In Facebook habe ich die Bilder von Eurem Potluck in Köln gesehen. Das war ja wirklich eine große Gruppe und so schöne, feine Speisen! Ich finde es schön, dass man über solche Pot-Luck-Treffen auch in persönlichen Austausch treten kann, denn Facebook ist in der Tat ziemlich anonym und nur eine virteulle Sache. Erst wenn man die Menschen einmal persönlich sieht, dann kann man sich auch richtig mit ihnen verbinden und sehen, wo man Gemeinsamkeiten hat und sich gegenseitigen unterstützen kann, und wo nicht.

      Das ist immer so eine Sache zwischen „Sein“ und „Schein“, was ich im Laufe der Jahre gemerkt habe. Das Internet kann eine Schein-Welt aufbauen mit Schein-Personen, die aber so in der Wirklichkeit nicht in der Form existiert. Deshalb finde ich persönliche Treffen umso wichtiger, um hier ein reales Band zu realen Personen in der realen Welt knüpfen zu können – auch wenn sich hier schon wieder die Frage stellt, was die Realität eigentlich ist, aber ich glaube, dass die „natürliche“ Realität realer ist als die „technische“. Mir fällt da immer ein Baum ein. Man sieht sein Foto im Internet und meint alles über ihn zu wissen, doch dann, wenn man ihn vor sich in seiner Umgebung sieht, dann erst spürt man seine Wärme, seine Ausstrahlung, das Rauchen der Blätter – und sein Leben. Das ist etwas wunderbares. So sind auch Rohköstler in Natura einfach wunderbar spannend und bereichernd 🙂

      Liebe Grüße,

      Peaceflower

      • layot 18:43 am 22. Juli 2010 Permalink | Antworten

        hi peaceflower,
        dankeschön 🙂 es freut mich sehr zu hören, dass dir das neue design gefällt.
        ich bin auch ganz begeistert. ich wünsche weiterhin viel spaß beim lesen
        und kommentieren und hoffe, dass wir auch mal gelegenheit haben, uns
        kennen zu lernen.
        bestes, lizzie

  • layot 21:33 am 14. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: abwasch, umweltfreundlich, vorteile   

    ‚alles in einem abwasch‘ 

    überall dort, wo ich in gesellschaft mein essen auspacke, um mit anderen zusammen eine mahlzeit zu genießen, treffe ich auf menschen, die noch keine oder nur sehr wenig eigene erfahrung mit dem rohköstlichen lebensstil gesammelt haben. bevor ich also meinen ersten bissen genüsslich in den mund schieben kann, bin ich aufgefordert ein paar fragen der neugierig staunenden tischnachbarn zu beantworten. eine immer wiederkehrende frage beruht auf der vorstellung, dass die zubereitung von rohkost doch sicher sehr aufwendig und zeitintensiv sei. in solchen fällen mache ich mir einen spaß daraus, zu erzählen wie gerne ich abwasche seitdem ich mich roh ernähre. und das klingt so:

    weißt du, rohkost ist nicht nur eine einfache sondern auch eine saubere sache. stell dir vor, du hast leute zum essen eingeladen und kochst für alle. sagen wir vier portionen lasagne, wenn es sein muss auch mit fleisch. nachdem alle sich ordentlich satt gegessen haben und es noch ein gemütlicher abend war, machen sich deine freunde vergnügt auf den heimweg. bevor du dich allerdings entspannt auf die couch sinken lassen kannst, musst du noch den ganzen abwasch erledigen.

    „es gibt spülmaschinen!“

    ja, ich weiß, es gibt spülmaschinen. gehen wir aber mal einen moment lang davon aus, dass nicht jeder eine besitzt, ok?

    „gut!“

    also, der abwasch wartet. schon seit mindestens zwei stunden hat er bei dir in der küche gestanden. die essensreste sind entsprechend am geschirr angetrocknet. du kennst das. vor allem stärkehaltige lebensmittel, wie nudeln und kartoffeln kleben besonders fies. auch eine bratpfanne mit fleischresten drin ist keine freude. du kannst also davon ausgehen, mindestens zweimal abwaschwasser zu brauchen und mit viel spüli ordentlich schrubben zu müssen.

    „mmmh, stimmt. das kommt mir leider bekannt vor.“

    mit der rohkost habe ich dieses problem nicht. ich spüle einfach nur alle benutzten haushaltsgeräte unter fließendem wasser ab. nur wenn ich etwas fetthaltiges verarbeitet habe, brauche ich einen tropfen umweltfreundliches spülmittel. sonst nicht. das alles geht sehr schnell und ist bequem. du kannst es dir vorstellen. was ich daran aber besonders gut finde ist, dass ich das wasser sammeln und weiterverwenden kann.

    „was soll man denn mit dem dreckwasser machen?!“

    ‚rohes‘ abwaschwasser ist der reinste powerdrink für meine grünpflanzen. wenn ich z.b. morgens den mixer ausspüle, in dem ich meinen smoothie aus spinat und obst gemacht habe, dann gieße ich das wasser direkt an meine pflänzchen. denen schmeckt das genauso gut. und sie danken es mit prächtigem wachstum.

    „???“

    es wirkt wie natürlicher flüssigdünger. wenn du welchen im laden kaufst, ist in der flasche auch nichts anderes drin. nur das dieses grünzeug schon vergammelt ist bevor du es deinen pflanzen an die füße schüttest“ 🙂

    „und du meinst wirklich das geht??“

    an dieser stelle würde ich dann am liebsten ein foto von meinen grünfreunden aus der tasche ziehen und ein wenig schwärmen – doch bevor ich noch schräger angeguckt werde, fange ich lieber endlich an zu essen. zum glück kann rohkost nicht kalt werden 😉

    eat & think! – mit lizzie

     
    • Peaceflower 11:35 am 21. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Liebe Lizzie,

      vielen Dank für Deinen Tipp mit dem Abwasch-Wasser! Das hatte ich bis jetzt einfach immer weggeschüttet. Besonders bei Smoothies kam mir das immer ein wenig schade vor, da ja ein Teil der Kräuter, Algen, etc. unvermeidbar im Mixerbecher zurück blieb. Jetzt spüle ich die Reste noch einmal mit Wasser nach und gieße mit dieser grün-blauen Flüssigkeit dann unsere Pflanzen im Garten. Es scheint ihnen zu gefallen, denn sie wachsen wieder besser, so dass ich wieder ein paar „Blättchen“ mehr von ihnen für meinen Smoothie abzupfen kann. Ein Kreislauf des Lebens 🙂

      Liebe Grüße,

      Peaceflower

      • layot 19:39 am 21. Juli 2010 Permalink | Antworten

        eine runde sache – dieses ‚leben‘ – ein paar mehr gedanken dazu und man findet schließlich zur permakultur und ihren geschlossenen kreisläufen… darüber poste ich hier auch nochmal was. bis dahin -lieben dank, dass du deine erfahrungen geteilt hast und bestes von lizzie

    • Peaceflower 13:22 am 24. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Liebe Lizzie,

      stimmt, dann kommt man wieder zur Permakultur und der Kreislauf der Natur schließt sich. Hast Du eigentlich schon mal vom Versandhändler Orkos gehört? Diese bieten Obst- und Gemüse für Rohköstler an, überwiegend aus Permakultur. Das finde ich toll, weil besonders in den Tropen so viel Raubbau betrieben wird und die Früchte dort alles andere als Bio wachsen. Ich habe das mal mit eigenen Augen in Ägypten erlebt, wieviel Spritzmittel und Kunstdünger dort bei Monokulturfeldern verwendet wird… Dabei ginge es auch ohne, im Einklang mit der Natur, aber dafür mit ein wenig mehr Einfachheit und Bescheidenheit. Man könnte so viel auf der Welt verändern, wenn die Menschen nur wieder offen für die Natur und ihren Rhythmus wären.

      Liebe Grüße, Peaceflower

      • layot 11:15 am 25. Juli 2010 Permalink | Antworten

        liebe peaceflower,
        danke für deinen kommentar. ich stimme dem, was du schreibst voll zu. möchte aber
        zu ‚im einklang mit der natur‘ noch meine sichtweise ergänzen: für mich gibt es diesen
        gegensatz ‚ich‘ und ‚die natur‘ nicht. es gibt da keine trennung. ich bin die natur. es kommt
        nur darauf an, wie sehr ich das wahrnehmen kann. wenn ich mich selbst und meinen rhythmus nicht spüre, kann ich auch die verbindungen, die ich mit allem um mich herum habe, nicht gut mitkriegen, was zur folge hat, dass ich mich getrennt fühle. für mich heißt das, wenn ich zum rhythmus der natur zurückfinden will, muss ich damit anfangen, meinen eigenen herzschlag zu hören und zu fühlen.

        bestes, lizzie

    • Peaceflower 11:54 am 29. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Liebe Lizzie,

      Deine Philosophie hört sich so schön an 🙂 Wir sind die Natur, die Natur ist in uns, und alles ist ein. Dem stimme ich voll zu und das ist mein erklärtes Ziel. Für mich ist es nur irgendwie schwierig diese Sache, die ich in meinem Herzen fühle, umzusetzen und zu leben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich schon zu künstlich bin und mich von der Natur zu weit entfernt habe. Ich bin leider nie der Öko-Typ gewesen und auch nicht darin aufgewachsen. Bei uns war alles immer sehr ordentlich, modern und statisch. Zwar liebevoll, aber eben immer ein wenig Naturfern. Statt Schwimmen im See ging es in das größte Wellnesshallenbad in der Stadt. Statt Zelten gab es ein super Hotel im Ort. Statt Wandern gab es Museen besuchen in der City. Statt in die Natur gingen wir zu einer Ausstellungseröffnung. Statt zu Fuß waren wir mit bequem dem Auto unterwegs. Mittlerweile hat sich zwar sehr vieles verändert, aber es ist nach wie vor so, dass ich mich in der Natur immer noch nicht richtig Zuhause fühle. Manchmal ist es in der gewohnten Umgebung eines bekannten Hotels einfacher…

      Wobei das ja nur das Äußere ist. Du hattest ja über die innere Einstellung geschrieben. Die ist bei mir im Herzen schon da und ich würde sagen, dass sie am wachsen ist, auch was die Pflanzen in unserem Garten betrifft, aber manchmal habe ich einfach eine zu perfekte Vorstellung von der Natur, die leider nicht mit der Welt übereinstimmt. Dann kommt es irgendwie zu einer Diskrepanz. Verstehst Du, was ich meine? Nach der Art, wenn die Natur schöner, reiner und besser wäre, dann würde ich sie lieben, aber wenn sie schon so zerstört ist, die Schnecken ständig meine Pflanzen im Garten auffressen oder mich bei jedem Waldspaziergang eine Zecke sticht, obwohl ich gut geschützt war, dann frage ich mich manchmal, ob mich die Natur überhaupt möchte oder ob sie bereits so zerstört ist, dass sie einfach nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden kann. Ich wäre auf jeden Fall gerne ein Freund der Natur :bzw. so in Einheit mit der Natur wie Du 🙂

      Liebe Grüße,

      Peaceflower

      • layot 16:47 am 29. Juli 2010 Permalink | Antworten

        liebe peaceflower,
        danke für deinen beitrag, er hat mich sehr bewegt, denn das gefühl, weit entfernt von etwas zu sein, kenne ich gut.
        auch und besonders in bezug auf natur. in meinem leben konnte ich feststellen, dass ich eine engere verbindung, mit dem was wir natur nennen, erreichen kann, indem ich mir selbst näher komme. d.h. mich mit all meinem unperfektsein anzunehmen und zu lieben. von dort aus ist es dann nur noch ein ganz kleiner schritt, auch alles, was mich umgibt, als mit mir verbunden und damit ebenso liebenswert zu empfinden. zu dieser sichtweise bin ich allerdings nicht über nacht gelangt. ein paar jahre des weges liegen schon hinter mir. da ich das ganze als einen prozess ohne ende auffasse, habe ich hoffentlich auch noch viele jahre vor mir, in denen ich weiter lernen kann. ich wünsche dir, dass du entspannt und mit vertrauen an der stelle weitermachen kannst, an der du dich gerade mit diesem thema befindest. lass dir zeit und genieße, wie du mit jedem schrittchen deiner persönlichen vorstellung von natur näher kommst.

        bestes, lizzie

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