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  • layot 10:39 am 2. May 2011 Permalink | Antworten
    Tags: , green star, keimling   

    eat & think! blog testet den green star entsafter 

    wenn es um die qualität und die ausbeute beim entsaften geht, liegt der green star elite entsafter uneinholbar vor meiner kleinen zentrifuge. ich würde sogar behaupten vor jedem anderen handelsüblichen entsafter. da gibt es überhaupt keine diskussion. jedenfalls für mich nicht mehr, denn ich hatte gelegenheit das gerät gut vier wochen lang ausgiebig zu testen. auch wenn es darum geht, viel saft auf einmal zu machen, z.b. wenn freunde zu besuch kommen oder wenn man an einem gemeinschafts-juice feast teilnimmt, ist der green star was ausdauer und tresterkapazität angeht, weit voraus. selbst gräser und wildes grünzeug verarbeitet er spielend zu feinstem saft, während die zentrifuge gar nicht erst ins schleudern kommt. trotz dieser und weiterer guter eigenschaften des green star, bliebe ich zurückhaltend was den kauf angeht. grund dafür ist sicher nicht der preis, denn die ausgefeilte technologie des green star ist ihr geld wert. es ist eher die alltägliche handhabung des entsafters, mein allgemeiner saftkonsum sowie mein bedürfnis nach komfort, die einem klaren ja! zum green star noch im wege stehen.

    die größe und das gewicht eines entsafters sind unerheblich, wenn die küche als aufstellort genügend platz bietet, um das gerät dauerhaft zu installieren. in meiner miniküche wird der auf- und abbau eines entsafters mit ca. 8 kg gewicht jedoch schnell zum zusätzlichen workout. da ich zum frühstück gern ein glas saft trinke, beginnt mein tag also mit dem hervorholen und zusammensetzen des entsafters. eine prozedur, die mir morgens um sieben vor der arbeit zu aufwändig ist. dafür extra früher aufzustehen ist keine option. selbst, wenn das gerät dauerhaft an einem platz auf der arbeitsfläche stehen könnte, bliebe das zusammensetzen der teile. die sorgfalt und aufmerksamkeit, die dafür erforderlich ist, bringe ich zwischen aufwachen und die bahn kriegen allerdings nicht immer auf. was für mich heißt, dass ich den green star nur entspannt und freundvoll nutzen kann, wenn ich genügend zeit dafür einplane, z.b. am wochenende, an einem freien tag oder am abend. denn mit dem entsaften allein ist es ja noch nicht getan. ist der saft getrunken, muss das gerät auch wieder gereinigt werden. beim ersten mal war dies unangenehm und hat lange gedauert. ohne das speziell geformte, mitgelieferte reinigungsbürstchen wäre ich dabei hoffnungslos verloren gewesen. beim zweiten und den darauf folgenden malen ging es dagegen schon leichter und schneller von der hand. verglichen mit meinem bisherigen entsafter, den ich einfach eben unter fließendes wasser halten kann, bleibt es aber aufwändiger. In der ausführlichen bedienungsanleitung wird auf dieses problem eingegangen. es wird auf die spezielle bauweise des green star hingewiesen, die eine längere haltbarkeit der gepressten säfte verspricht. man könne also gleich größere mengen saft zubereiten und diese entsprechend aufbewahren oder mitnehmen. natürlich ist das praktisch, saubermachen muss ich aber trotzdem. in dieser hinsicht und auch von seinem gesamten aufbau her, ist der green star damit kein gerät, mit dem man sofort loslegen kann. es empfiehlt sich sehr zunächst die ausführlichen anweisungen zur verwendung der verschiedenen siebe und auslassschrauben für trester zu studieren. je nach dem, ob hartes oder weiches pressgut verarbeitet werden soll, kann während des entsaftungsvorgangs ein umbau notwendig werden.

    was mir am design des green star gefallen hat und was ich bei meiner zentrifuge vermisse, ist die sehr schöne glaskanne mit dem praktischen ausgießer, in der sich der saft sammelt, sowie der flächige einfüllstutzen, auf dem klein geschnittenes obst und gemüse abgelegt werden kann, um es nach und nach in den pressschacht zu schieben. der weiße stößel aus plastik ist praktisch und für das durchschieben des pressgutes auch völlig ausreichend. der zusätzliche holzstampfer, mit dem man direkt bis an die walzen heranreicht, ist gar nicht zum einsatz gekommen.

    abgesehen davon, dass der green star für meine voraussetzungen und bedürfnissen nicht der geeignete entsafter ist, halte ich ihn für ein ausgezeichnetes gerät, dass alles kann, was eine rohköstlerin sich wünscht. für jemanden der häufig und viel frischen saft trinken möchte, ist er absolut empfehlenswert. ich persönlich werde ihn kaufen, sobald die selbstreinigungstaste eingebaut ist.

    bewertung: 3, 5 sterne für den green star elite entsafter

    eat & think! – love

    lizzie

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  • layot 10:34 am 2. May 2011 Permalink | Antworten
    Tags: , keimling,   

    eat & think! blog testet den vitamix tnc 

    am liebsten hätte ich ihn gleich hier behalten, denn einen so praktischen mitbewohner findet man selten. doch nun ist der vitamix tnc erst einmal wieder auf dem weg zurück zu keimling. gute vier wochen lang hatte ich gelegenheit, die sagenumwobenen fähigkeiten des beliebtesten rohkost-mixers in meiner eigenen küche zu testen. nach mehr als zwei jahren rohkost-ernährung ohne high-speed-mixer ging ich dabei nicht vorbehaltlos zu werke. meine dringendste frage war: lohnt es sich tatsächlich mehrere hundert euro für ein küchengerät auszugeben?!

    die antwort lautet: ja! denn der platz sparende aufbau, die einfache handhabung, vor allem aber die vielseitigen verwendungsmöglichkeiten sowie die schnelligkeit und das unkomplizierte reinigen des vitamix sind unvergleichlich und jeden euro wert.

    meine küche ist winzig. ein schrank für geschirr, eine spüle mit kühlschrank und eine kleine arbeitsfläche zum gemüseschneiden. für den dauerhaften aufbau eines geräteparks à la küchenmaschine, mixer, entsafter und trockengerät ist da kein platz. mit dem vitamix ist der raum optimal genutzt. sein 2 ps motor nimmt nicht mehr fläche in anspruch als mein vorheriger noname-mixer, leistet dafür aber doppelt soviel. bisher brauchte ich zum zerkleinern z.b. von nüssen, sesam oder leinsamen die küchenmaschine, während ich smoothies und pürees mit dem mixer zubereiten konnte. kam beides in einem gericht zusammen, musst ich jedes mal nacheinander zwei maschinen aufbauen, bedienen und anschließend wieder säubern. mit dem vitamix hab ich dagegen nur die hälfe der arbeit, denn der kann beides gleichzeitig.

    es ist fast unglaublich, wie simpel das zubereiten einer mahlzeit mit dem vitamix sein kann. einfach alles in den behälter werfen, was einem gut schmeckt und eine leckere kombination ergibt, deckel drauf, den behälter auf den motorblock setzen und anschalten. kurz die geschwindigkeit erhöhen. eventuell ein paar sekunden auf high-speed hochschalten, wenn nötig mit dem stößel umrühren und in weniger als 30 sekunden ist eine warme suppe, ein pudding, ein smoothie oder ein frisches eis fertig. das geht so schnell, dass man nicht mal zeit hat die stoppuhr zu drücken. besonders toll finde ich, dass es nicht nötig ist, die zutaten schon vor dem mixen zu zerkleinern. für den vitamix ist es überhaupt kein problem ganze obststücke, wie äpfel, bananen oder orangen zu verarbeiten. auch mit hartem gemüse wie möhre kommt er bestens zurecht. das spart nicht nur zeit und arbeit, sondern reduziert auch den abfall erheblich. so müssen kerngehäuse z.b. gar nicht entfernt werden. der vitamix macht alles klein und fein. die guten inhaltsstoffe bleiben dabei selbstverständlich erhalten.

    während meiner testphase habe ich einige gerichte ausprobiert. zunächst alles, was ich bisher mit meinem alten mixer gemacht habe, um zu sehen, ob der vitamix es wirklich soviel besser kann und dann noch ein paar dinge, von denen ich bisher kaum glauben konnte, das dieser supermixer das alles können soll. besonders beeindruckt hat mich, dass ich direkt nacheinander mit dem gleichen gerät eine warme gemüsesuppe und ein eis zubereiten konnte. das schafft mein alter mixer ganz bestimmt nicht. dabei ist alles besonders fein gelungen. auch die smoothies, puddings, dipps und nussmilchgetränke, die ich zubereitet habe, waren von ungekannter cremigkeit. nicht eine winzige faser lässt der vitamix zurück. selbst bei wildkräutern und gras. das ist wirklich verblüffend, wenn man bedenkt, dass fast nie länger als eine minute am stück gemixt wird. der begriff ‚fast food’ könnte nirgendwo passender sein als hier.

    auch das reinigen geht im handumdrehen und ist genauso unkompliziert wie die zubereitung. es muss dafür nichts auseinander gebaut werden. einfach nur einen tropfen spülmittel oder auch nur warmes wasser in den leeren behälter geben. deckel drauf und losgemixt. eine schäumende seifenblasen-suppe macht alles ganz schnell sauber. ein umständliches hantieren wie mit dem schweren glaskrug meines alten mixers bleibt einem völlig erspart. der behälter muss danach nur gründlich mit klarem wasser gespült werden. bis zum nächsten gebrauch kann er zum trocknen umgedreht aufgestellt werden. abtrocknen ist nicht nötig. selbst die letzten bedenken wegen der 80db lautstärke, die der vitamix produzieren kann, konnten ausgeräumt werden, nachdem meine hellhörige nachbarin sich nicht wegen der zubereitung von schokoladeneis um mitternacht beschwert hat.

    nachdem ich ihn selbst ausprobieren konnte, kann ich endlich nachvollziehen, warum viele meiner rohkost-freunde so sehr vom vitamix schwärmen. ich kann mich ihnen nur anschließen. der vitamix ist einfach genial und steht auf meiner wunschliste ab sofort ganz oben.

    als anregung für die weiterentwicklung dieses produkts möchte ich jedoch noch folgendes hinzufügen:

    1. ein flexibler spatel aus plastik, mit dem der behälter gut ausgekratzt werden kann, sollte zum lieferumfang gehören.

    2. das einführungsvideo mit seinem 60er-jahre werbecharme ist viel zu altmodisch für so ein modernes gerät.

    3. das mitgelieferte ringbuch mit vollwertkost-rezepten liefert zwar allerhand praktische anregungen zum gebrauch des vitamix und lässt sich nach belieben mit eigenen rezeptseiten ergänzen, richtet sich allerdings zu wenig an rohköstler und veganer. So fand ich es irritierend auf einem rezeptbuch für einen mixer eine abbildung von aufgeschnittenem bratenfleisch zu sehen.

    bewertung: fünf sterne für den vitamix

    eat & think! – love

    lizzie

     
    • Inga 11:27 am 2. Mai 2011 Permalink | Antworten

      Wie ist es möglich, dass du den Vitamix ausprobieren konntest? Das würde ich auch gerne, bevor ich ihn kaufe.

      • layot 11:35 am 3. Mai 2011 Permalink | Antworten

        hallo inga,
        in meinem fall war es so, dass mir der vitamix für einen unabhängigen gerätetest zur verfügung gestellt wurde.
        keimling bietet aber beim kauf die möglichkeit, dass du „Originalverpackte und einwandfreie Ware innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen“ zurückgeben kannst.
        bestes, lizzie

    • Hanna 08:13 am 3. Mai 2011 Permalink | Antworten

      Hallo,
      toller bericht!!
      hab mir den vitamix vor ein paar wochen geleistet und bin auch absolut begeistert.. freu mich da jeden tag drüber und will ihn nicht mehr missen…
      lg Hanna

      • layot 11:30 am 3. Mai 2011 Permalink | Antworten

        hallo hanna,
        vielen dank und herzlichen glückwunsch!
        der vitamix ist seit dem test auch mein bester ‚küchenfreund‘.
        gerade vermisse ich ihn sehr aber bald schon kann ich mir einen eigenen kaufen…
        viel spaß noch & liebe grüße
        lizzie

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