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  • layot 17:20 am 6. June 2011 Permalink | Antworten
    Tags: malina, schokolade, workshop   

    chocolate nips ’n‘ tips 

    slideshow

    ach, schoookooolaaade! für mich am liebsten sehr dunkel, schön cremig, nicht zu süß, zart schmelzend sobald sie die lippen berührt, mit knackigen kakaobohnenstücken  und gehackten mandeln, dazu eine prise zimt und ein hauch vanillie…und machnmal vielleicht ein bisschen maca 😉 ein traum! natürlich roh!

    wer ähnlich lebhafte  vorstellungen davon hat, wie die beste schokolade schmecken sollte, im geschäft aber noch nichts dergleichen gefunden hat, dessen träume lässt die ’schokoladenfee‘ a.k.a malina jetzt in erfüllung gehen. die erfahrene rohkost-köchin, die mit ihren rezepten bis vor kurzem noch die besucher von amsterdams mastercare-café begeistert hat, ist zurück in deutschland. ein segen für alle ‚chocolatefreaks‘, denn als schöpferin des ‚wilde chocolate tribe‘ gibt sie ihr wissen jetzt hier in einer reihe von workshops weiter:

    ich bin mit von der partie, als sich fünf genießer am vergangenen sonntag in einer geräumigen dortmunder wohnküche versammeln, um ihre persönlichen schokoladenträume zu kreieren. nach einer herzlichen begrüßung gibt es zunächst allerhand wissenswertes über die rohstoffe der schokoladenherstellung zu erfahren. dabei kann ausgiebig probiert werden. neben den grundelementen kakao, kakaobutter und kokosöl steht eine reichhaltige auswahl an verschiedenen ‚pülverchen‘ wie mesquite, lucuma und maca und eine breite palette an verschiedenen süßungsmitteln wie yakonsirup, kokosblütenzucker (nicht roh), birkensüß und stevia von pureraw bereit. zum noch weiteren verfeinern gibt es gojibeeren, mandeln, kakaonibs, vanillie, zimt, minzöl und rosenpfeffer. nicht zu vergessen: liebe und eine prise salz!

    die fragen was und wieviel davon, beantwortet ganz allein der individuelle geschmack, rezepte gibt es keine. dafür aber eine menge wertvoller tipps und tricks, von malina, damit das gewünschte auch gelingt. „ein löffelchen hiervon, zwei davon, ach und noch mehr ’süß‘, und immer gut rühren“ – das unkomplizierte kombinieren und probieren ist aufregend und sorgt für fröhlich ausgelassene stimmung – fast als wäre es ein kindergeburtstag.

    während die schokolade im kühlfach ihre form annimmt, lernen die gäste noch zwei weitere leckereien kennen. schokobällchen aus sonnenblumenkernen und ein fruchtiges dessert aus cremigen avocados und frischen erdbeeren, das direkt gemeinsam genossen wird. still, beinahe andächtig, so wunderbar schmeckt es. danach werden mit spannung die ergebnisse der schokoladenproduktion verkostet. die eindrücke hätte ich gern akustisch festgehalten, denn ungelogen, es flogen die aaahhs, und ooohs, und mmmhhs nur so durch den raum. lecker!

    am ende des 3-stündigen workshops konnten alle teilnehmer beschwingt und stolz ihre selbstgemachte schokolade heimtragen. bei mir hätte sie den weg zurück bis nach essen fast nicht überstanden 😉

    eat & think! – love 

    lizzie

    wem jetzt der gaumen kitzelt, der ist herzlich eingeladen zum nächsten workshop: nach den ’schokogeheimnissen & desserts‘ gehts am 19. 6. 2011  weiter mit ‚grüne smoothies, shakes und milchalternativen‘ (siehe termine)

    also ich bin dabei!

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    • Jürgen Reeker 17:48 am 6. Juni 2011 Permalink | Antworten

      Hi Liz
      Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich, je mehr ich von den liebenswerten „rohkostfreaks“ lese immer mehr einen bitteren elitär Geschmack bekommen. Ich bin inzwischen selber Rohköstler aber ich kann überhaupt nicht verstehen, warum in Foren wie diesem oder vielen anderen unter anderem auch facebook so viel rumgeschwärmt wird von tollen Rohkostköstlichkeiten aber kaum verraten wird wie man es macht und wenn nur gegen bare Münze. Das kann aus meiner Sicht einfach nicht der Sinn der Rawfood Bewegung sein elitär zu bleiben. Ich bin der Meinung und praktiziere es auch, dass man alles wie man sich köstlich mit Rohkost ernährt jedem unter- und verbreitet. Schade also auch bei diesem Beitrag das viel geschwärmt aber wenig greifbares zum nachmachen dabei ist wo doch zumindest dein Rezept darin Platz hätte finden können. Mit lieben Grüßen Jürgen

      • Kris 10:48 am 7. Juni 2011 Permalink | Antworten

        Hallo Jürgen,
        ich fürchte gerade bei Schokolade gibt es eigentlich kein wirkliches Rezept.
        Man schmilzt einfach alles, schmeißt rein, was man mag und dann rührt man und stellt kalt.
        Ich mache Schoki jedesmal anders, aber eigentlich ist die Grundlage immer geschmolzene Kakaobutter, dann Kakao und Süße einrühren und dann dazu, was man noch so mag.
        Ich nehme kein Kokosöl, weil ich es nicht mag, aber das schmilzt man sonst auch nicht mit ein.
        Das erfordert gar kein großes Können, nur ein bißchen probieren und jeder, der es mal gemacht hat, wird erstaunt sein, wie einfach und wenig elitär das Schokolade machen wirklich ist.
        Dagegen finde ich eher das Verkaufen von Supermarktschokolade elitär…

        Liebe Grüße
        Kris

        • layot 11:51 am 7. Juni 2011 Permalink

          @ jürgen: lieber jürgen, danke für dein posting. die intention meines blogs ist es, menschen für die möglichkeiten der rohkost-küche zu begeistern . ich möchte sie einladen, selbst zu experimentieren und auf diese weise den weg zu finden, der ihnen am besten schmeckt. dies gelingt mir am besten, wenn ich der freude über meine persönlichen entdeckungen beim schreiben freien lauf lasse und das teile, was meinem herzen am nächsten liegt. für mich ist daran nicht elitäres. deshalb: fühl dich erneut eingeladen, vielleicht inspirieren dich ja die bilder die ich gemacht habe. zusammen mit dem text ergeben sie mit ein bisschen fantasie bestimmt auch ein rezept für dich 🙂 liebe grüße, liz

          @kirs: liebe kris, vielen dank, dass du jürgen bereits eine antwort gegeben hast. ich sehe es ganz genauso wie du. liebe grüße, liz

    • Kris 10:44 am 7. Juni 2011 Permalink | Antworten

      Hallo Lizzie,
      Sieht lecker aus und klingt lecker! Kein Wunder, dass du deinen Spaß hattest.
      Schade, dass oben im Norden sowas immer gar nicht statt findet.

      Hast du was mit Birkensüß gemacht? Ich habe das auch da, aber ich bekomme es nicht in Kakaobutter geschmolzen. Gibt es da einen Trick? Oder darfst du das nicht ausplaudern?

      Liebe Grüße
      Kris

      • layot 12:00 am 7. Juni 2011 Permalink | Antworten

        hey kris,
        ja, die tatsache, dass niemand solche workshops macht, haben wir hier im ruhrpott auch eine weile bedauert. ich freue mich deshalb auch total, dass da mit malinas initative endlich was ins rollen kommt. *all love & support! vielleicht kannst du dich ja mit einer freundin zusammentun und selbst was anstellen, oder einfach mal jemanden, der workshops anzubieten hat in deiner nähe, zu dir einladen.
        was das birkensüß angeht. ein echter hammer das zeug. sieht aus wie zucker und ist super süß und dann auch noch gut für die zähne! unglaublich! na klar darf ich plaudern. auch, wenn es ’schokogeheimisse‘ heißt unterliegen die teilnehmer des workshops nicht der schweigepflicht ;)) mmhh, also ich hab verschiedene süßen benutzt und natürlich auch kokosöl. und das birkensüß hat sich darin sehr gut aufgelöst. hast du mal probiert, es vorher in etwas flüssigkeit aufzulösen und dann erst zur schokolade zu geben? einen wirklichen trick, wüsste ich sonst auch nicht…versuch es mal und wenn es nicht klappt, frag ich gerne die ’schokoladenfee‘ um rat 😉 liebe grüße, liz

    • Kris 14:51 am 7. Juni 2011 Permalink | Antworten

      Ich finde es auch gerade für nicht-Rohköstler einen echten Hammer.
      Es sieht halt total konventioniell aus und schreckt so niemanden ab.

      Vielleicht löst es sich dann echt nur in Kokosöl und in Kakaobutter nicht…wie blöd.
      Ich versuche es mal, ob sich *Birkensüß-Wasser* dann noch mit Kakaobutter vermengen lässt.

      Danke für den Tipp,
      liebe Grüße
      Kris

      • layot 15:48 am 7. Juni 2011 Permalink | Antworten

        🙂 sehr gerne. berichte doch mal, ob es geklappt hat. bestes, liz

    • Frau Hase 22:06 am 19. Juni 2011 Permalink | Antworten

      • layot 09:30 am 24. Juni 2011 Permalink | Antworten

        liebe frau hase,
        allerherzlichsten dank! ich fühle mich sehr geehrt und werde das gute umgehend weitergeben.
        all love & support,
        lizzie
        😉

  • layot 21:54 am 28. March 2011 Permalink | Antworten
    Tags: , , schokolade   

    rohvolution: lovechock! baby, lovechock! 

    in meiner rohkost-community gehöre ich zu den wenigen, die kakao und schokolade nur mit vorsicht genießen. denn beides hat auf mich eine extrem anregende und zugleich süchtig machende wirkung. besonders ein oder zwei tage nach dem verzehr von kakaohaltigen speisen konnte ich feststellen, wie meine laune plötzlich von euphorisch zu niedergeschlagen wechselt. da ich es bevorzuge emotional ausgeglichen zu sein, übe ich mich in verzicht.

    nicht so auf der messe, denn dort gab es mehr als reichlich schokolade. nicht widerstehen konnte ich der sorte ‚pure/nibs‘ von lovechock aus amsterdam. der 40g riegel kommt in einer wunderschönen pappe und rotem alupapier. mit beigelegt ist ein zettelchen mit einem positiven gedanken, wie man es von manchen teesorten kennt. der leitsatz ‚happiness inside‘ wird so schon bei der verpackung umgesetzt.

    geschmacklich hebt sich die lovechock von anderen schokoladen für mich dadurch ab, dass sie viel weniger süß ist. grund dafür dürfte der neuerdings verwendete kokosnussblütennektar sein.

    während ich gestern beobachten konnte, wie leute kartonweise lovechock einkauften, bin ich nur mit einem riegel nach hause gefahren.  allerdings muss ich gestehen, dass der schon jetzt zur hälfte verspeist ist…

    eat & think! – love

    lizzie

     

     
    • kartonbesitzerin 01:09 am 29. März 2011 Permalink | Antworten

      diese schokolade kann einfach alles! rundum toll 🙂

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